DGS Sonderheft Tiergesundheit

Editorial


Foto: privat
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Liebe DGS-Leserinnen, liebe DGS-Leser,

gute Einstreu soll die Feuchtigkeit im Stall binden. Dadurch wird das Ammoniak in der Luft reduziert und Schäden an den Fußballen der Tiere verringert, die durch die ätzende „Mischung” von Ammoniak und Wasser entstehen können. Im Versuch wurden Stroh, Dinkelspelzen und Hobelspäne mit Lignocellulose verglichen.

Der vergangene Sommer hat gezeigt, wie wichtig eine Regulierung des Stallklimas ist, denn vor allem Puten sind sehr empfindlich gegenüber hohen Temperaturen. Die Wasseraufnahme steigt, durch den nassen Kot auch die Feuchtigkeit im Stall. Die Futteraufnahme und dadurch auch die Leistung sinken bei hohen Stalltemperaturen. Abhilfe können ein ausgeklügeltes Ventilationskonzept oder die Kühlung mit Wasser schaffen.

Der aus Tierschutzgründen gewünschte Verzicht auf das Schnabelkürzen stellt hohe Anforderungen an das Management der Tierhalter. Durch genaue Beobachtung der Herde und durch gezielte Bonitierung einzelner Tiere kann unerwünschtes Verhalten wie Picken und Kannibalismus schnell erkannt werden.

Mit Futtermitteln und Zusatzstoffen, mit Lüftungskonzepten und Stalleinrichtungen bieten Firmen den Tierhaltern Unterstützung für eine gute Tiergesundheit an. Einige Firmen stellen in diesem Sonderheft ihre Produkte vor.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und viel Erfolg im Stall.

Ihre Annette Mayer
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